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Chronik

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HO SIN DO - Entstehung

In Korea entwickelten sich im laufe der Jahrhunderte verschiedene Kampfkünste. Eine dieser Künste ist HO SIN SUL. Das koreanische Wort HO SIN SUL bezieht sich auf eine Form der unbewaffneten Selbstverteidigung, die Elemente von Taekwondo, Judo und Hapkido beinhaltet.

Die Übersetzung des Wortes HO SIN SUL bedeutet Selbstverteidigung.

Vom Taekwondo nutzt man die Kraft (starke Angriffs- und Abwehrtechniken) und vom Judo und Hapkido die sanften, fließenden Techniken (weiche Ausweichbewegungen, Würfe, Gelenkhebel, Nutzung der Schmerzpunkte).

Von allen diesen Kampfkünsten nutzt man das Konzept der geistigen Energie und Stärke.

Der Koreaner Soo Ung Choi, geboren am 31.07.1938 in Seoul, studierte die verschiedenen koreanischen Kampfkünste an der Kyung Hee Universität in Seoul, Korea.

Hier konnte er am 28.02.1964 folgenden Lehrbefähigungsabschluss erlangen:

Klasse: Oberklasse

Unterrichtsgegenstand: Judo, Taekwondo (Karate)

Lehrer: Klasse "A"

Judo: 4. Dan

Karate: 5. Dan

Er entwickelte und erweiterte das HO SIN SUL als modernes Selbstverteidigungssystem, so dass es auch als Sport betrieben werden kann und nannte es HO SIN SUL-DO, abgekürzt HO SIN DO. Hinzu kamen noch Waffentechniken mit dem Schwert (Kum), Nunchako (Ho Sin Bong) und dem Stock (Bong).

Am 15.04.1968 kam Herr Choi nach Deutschland, und 1968 gründete er seine ersten Vereine in Hamm, Altenkirchen und Wissen in Rheinland-Pfalz.

Mit seinem Umzug Ende 1969 nach Kassel wurde dort die Sportschule Choi in Kassel gegründet und viele weitere Vereine in Hessen wie Hofgeismar, Willingen, Warburg, Paderborn, Niedermarsberg, Frankenberg, Bad Wildungen, Guxhagen, Homberg, Melsungen, Herborn und Borken.

Großmeister Soo Ung Choi besitzt heute den 10. Dan im HO SIN DO und betreut von Frankfurt aus seine Schüler.